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Aktuelles - Archiv


 

24. Juli 2020

 

Der Bayerische Staatsminister Download-Schreiben
für Unterricht und Kultus
Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL 

 

 

 

An die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Schulen

 

Sommerferien und Schuljahr 2020/21

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

 

die Sommerferien stehen vor der Tür. Hinter uns liegt ein Schuljahr, das die Eltern viel Kraft gekostet hat. Ich hoffe, dass Sie und Ihre Kinder in den kommenden Wochen nun etwas Ruhe und Entspannung finden können, und wünsche Ihnen – auch im Namen von Frau Staatssekretärin Anna Stolz – schöne und möglichst unbeschwerte Ferientage.

 

Doch auch wenn wir es uns anders wünschen: Corona wird uns durch die Ferienzeit begleiten und unser Leben weiterhin beeinflussen. Das gilt welt- weit, ganz egal, ob zuhause oder im Urlaub. Wir müssen alles dafür tun, damit das Infektionsgeschehen auf niedrigem Niveau bleibt.

 

Auch mit Blick auf das kommende Schuljahr sind niedrige Infektionszahlen entscheidend. Denn nur unter dieser Voraussetzung können unsere Schu- len im Herbst in den „Regelbetrieb mit Hygieneauflagen“ starten, der unser Ziel ist.

 

Damit alle Schülerinnen und Schüler wieder täglich in die Schule gehen können, der Start gut gelingt und das Risiko einer Infektion so gering wie möglich bleibt, bereiten sich die Schulen auf das neue Schuljahr vor.

 

  • Den ab Herbst geltenden Hygieneplan können Sie Ende Juli / Anfang August unter www.km.bayern.de einsehen. Er wird viele Vorgaben etwa zur persönlichen Hygiene, zur Raumhygiene, zur Klassen- und Gruppenbildung sowie zum Verhalten im Schulhaus enthalten. Genaue Hinweise zur Umsetzung des Hygieneplans vor Ort erhalten Sie vor Unterrichtsbeginn direkt von der Schule Ihres Kindes.

 

  • Die ersten Wochen des Schuljahres werden vom „Wiederankommen“ geprägt sein. Für Schülerinnen und Schüler, bei denen sich Wissenslücken gebildet haben, richten die Schulen besondere Förderangebote ein. Nähere Informationen bzw. ggf. eine Teilnahmeempfehlung für Ihren Sohn/ Ihre Tochter erhalten Sie von der Schule.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Bayerns Schulen haben bei den Vorbereitungen für das neue Schuljahr verschiedene Szenarien im Blick: Auch für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen und ein Regelbetrieb nicht möglich sein sollte, sind entsprechende Pläne ausgearbeitet. Ihre Schule wird Sie ggf. über kurzfristige Entwicklungen informieren; auch über www.km.bayern.de erhalten Sie aktuelle Informationen.

 

Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass wir das Schuljahr 2020/2021 am 8. September wie geplant beginnen können. Bitte geben Sie während der Ferien gut auf sich und andere Acht.

 

Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich sehr und wünsche Ihnen noch einmal erholsame und vor allem gesunde Sommerferien!

 

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Michael Piazolo


 

 

21. April 2020

Download des Briefes:

Der Bayerische Staatsminister Download-Schreiben
für Unterricht und Kultus
Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL 

 

An die Eltern der Schülerinnen und Schüler an bayerischen Schulen

Corona-Pandemie – Öffnung der Schulen und „Lernen zuhause“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

die mit der Corona-Pandemie verbundene Ausnahmesituation stellt uns alle vor Herausforderungen, die bislang nicht vorstellbar waren. Von der Schulschließung sind in ganz besonderer Weise die Familien betroffen. Die Betreuung der Kinder ist dabei nicht die einzige Herausforderung, die Eltern derzeit schultern müssen. Viele belasten Sorgen um die Gesundheit der Angehörigen, Sorgen um die wirtschaftliche Existenz oder die Frage, wie man das Familienleben und die Arbeit im Homeoffice am besten in Einklang bringen kann. Sie, sehr verehrte Eltern, leisten in dieser Situation Außergewöhnliches. Dafür danke ich Ihnen auch im Namen von Frau Staatssekretärin Anna Stolz aufrichtig.

Die Ausnahmesituation ist aber noch nicht überwunden. Für den Weg zur Normalität, die eine andere sein wird als vor der Corona-Krise, brauchen wir noch viel Geduld, gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Anstrengungen. Mit diesem Schreiben will ich Sie über die nächsten Schritte informieren und dabei auf einige Fragen eingehen, die Sie bewegen.

Das Infektionsgeschehen hat dank der getroffenen Maßnahmen etwas von seiner bedrohlichen Dynamik verloren. Der Bayerische Ministerrat hat des- halb am 16. April 2020 erste Maßnahmen zur Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Zu diesen Maßnahmen zählt auch die schrittweise Öffnung der Schulen ab dem 27. April. An diesem Tag startet der Präsenzunterricht für die Abschlussklassen weiterführender und beruflicher Schulen. Ein Präsenzunterricht für weitere Jahrgangsstufen kann frühestens ab dem 11. Mai beginnen – wie und in welcher Form, wird anhand des Infektionsgeschehens in den kommenden Wochen noch zu entscheiden sein.

Außerhalb der Abschlussklassen wird daher das „Lernen zuhause“ bis auf Weiteres fortgesetzt. Die Notfallbetreuung wird ausgeweitet. Detaillierte und stets aktualisierte Informationen zu diesen Themen wie zu häufig gestellten Fragen finden Sie auf der Internetseite des Staatsministeriums unter: https://www.km.bayern.de/ministerium/meldung/6945/faq-zum-unterrichts-betrieb-an-bayerns-schulen.html.

Mit dem „Lernen zuhause“ haben alle Beteiligten Neuland betreten. Auch wenn anfangs nicht alles glückte: Insgesamt ist es den Lehrkräften in einem großen Kraftakt gelungen, mit hoher Kompetenz und pädagogischem Einfühlungsvermögen ihren Schülerinnen und Schülern ein altersangemessenes Lernangebot zur Verfügung zu stellen. Auch in den kommenden Wo- chen werden die Lehrkräfte Ihre Kinder so gut wie möglich beim Lernen zuhause unterstützen.

Sie als Eltern bitte ich, Ihre Kinder weiterhin vor allem dadurch zu unterstüt-en, indem Sie einen möglichst guten Rahmen für die Lernaktivitäten Ihrer Kinder schaffen, Ihnen verlässliche Tagesstrukturen bieten und sie zum Lernen motivieren. Uns ist bewusst, dass es große Unterschiede in den häuslichen Voraussetzungen gibt. Deshalb müssen die Ansprüche an Ihre Unterstützung der Kinder realistisch bleiben: Sie können und sollen nicht die Lehrkraft ersetzen.

Betonen möchte ich auch: Die Angebote des „Lernens zuhause“ können und sollen den regulären Präsenzunterricht in der Schule nicht ersetzen. Vielmehr dienen sie dazu, eine möglichst solide Grundlage für die Wiederaufnahme des Unterrichts zum jeweiligen Zeitpunkt zu schaffen. Dazu gehört weiterhin eine möglichst selbstständige Vertiefung und Wiederholung von bereits Gelerntem. Darüber hinaus können beim „Lernen zuhause“ in den kommenden Wochen unter bestimmten Voraussetzungen auch neue Inhalte vorgesehen werden. Aufgabe der Lehrkräfte ist es dabei, solche Inhalte samt zugehöriger Kompetenzen zu ermitteln und auszuwählen, die dafür hinsichtlich Umfang, Schwierigkeitsgrad, Vorkenntnissen und vorhan- denen Kommunikationswegen geeignet und von zentraler Bedeutung für die nächsthöheren Jahrgangsstufen sind.

Benotete Leistungserhebungen finden während des „Lernens zuhause“ weiterhin nicht statt.

Die Schulen haben schulartspezifische Hinweise zur weiteren Gestaltung des „Lernens zuhause“ erhalten. Sie werden regelmäßigen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern aufnehmen, vor allem die Lernaufgaben koordinieren, ihre Erledigung überprüfen und bei Bedarf begleiten. Wichtig ist mir auch, dass die Schulen verlässliche Kontaktmöglichkeiten für Eltern anbieten und Feedback einholen. Das hilft, das Vorgehen anzupassen und bei Problemen gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Die Sicherung gerechter Bildungschancen ist eine zentrale Aufgabe unseres Bildungswesens. Daher wollen wir die coronabedingten Beeinträchtigungen für unsere Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich halten. Die Schulen werden nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs durch intensive Phasen der Wiederholung und des individuellen Übens möglichst gleiche Grundlagen für den weiteren Lernfortgang aller jungen Menschen

sichern. Sollten Sie Beratung wünschen, stehen Ihnen die Beratungslehr- kräfte sowie die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Schulen wie den Staatlichen Schulberatungsstellen gerne zur Verfügung.

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts unter Bedingungen des Infektionsschutzes stellt die Schulen vor große Herausforderungen: die Organisation der Schülerbeförderung, die Gestaltung des Unterrichts in geteilten Gruppen zur Wahrung des Abstandsgebots, die Stundenplangestaltung und der Lehrereinsatz sowie die Pausengestaltung, um nur einige zu nennen. Neben den Vorgaben des Infektionsschutzes sind dabei jeweils die Bedingungen an der Einzelschule zu beachten. Ich verstehe den Wunsch von Eltern, möglichst bald Klarheit über den Zeitplan und die Lösungen zu bekommen, auch weil familiäre Entscheidungen davon abhängen. Aber diese hochkomplexen Planungen verlangen besondere Sorgfalt und große Umsicht. Deshalb bitte ich Sie um Verständnis, wenn dafür noch etwas Zeit benötigt wird. Zudem erfolgen alle Planungen unter dem Vorbehalt, dass sich die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion weiter als so wirksam wie bisher erweisen. Detaillierte Informationen werden Sie so früh wie nur möglich erhalten.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die enormen Herausforderungen bewältigen werden. Im Mittelpunkt all unserer Bemühungen stehen das Wohl und der Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler. Wir müssen aber auch an die Lehrkräfte und das pädagogische Personal an den Schulen denken. Und gleichermaßen müssen mögliche Auswirkungen von Entscheidungen auf Eltern und weitere Beteiligte berücksichtigt werden. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen leistet der Dialog mit den Elternverbänden auf Landesebene ebenso wie der mit den Elternvertretungen auf Schulebene. Allen Elternvertretern möchte ich für die bisher geleistete Arbeit herzlich danken.

Es liegt noch ein weiter Weg zur Normalität vor uns. Wir werden ihn so schnell wie möglich, aber so verantwortungsvoll wie nötig gehen. Dabei bitte ich Sie weiterhin um Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Michael Piazolo

 


20. April 2020

So geht es mit dem Unterrichtsbetrieb an den bayerischen Schulen nach den Osterferien weiter:

Öffnung der Schulen für Abschlussklassen ab 27. April 2020 und Fortsetzung des „Lernens zuhause“ in den übrigen Jahrgangsstufen.

Weitere Infos auf https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6946/so-geht-es-an-den-schulen-in-bayern-weiter.html

 


23. März 2020

Änderung der Regelungen für die Notfallbetreuung 

Liebe Eltern, wenn Sie in wichtigen systemkritischen Bereichen arbeiten und Ihre Kinder nicht zuhause versorgen können, steht Ihnen unsere Betreuung zur Verfügung. Die Bedingungen wurden nun vom Staatsministerium der Situation angepasst:

Information des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

Die sich weiter ausbreitenden Infektionen mit dem Corona-Virus stellt vor allem die im Gesundheitswesen Tätigen vor sehr große Herausforderungen. Die Bayerische Staatsregierung hat daher entschieden, dass in den Notbetreuungsangeboten an Schulen und Kitas auch Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden können, wenn bei zwei Erziehungsbe-rechtigten nur eine bzw. einer im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Ferner gilt nun, dass auch Schülerinnen und Schüler in höheren Jahrgangsstufen in die Notfallbetreuung aufgenommen werden können, wenn deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigungen eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert. Die Voraussetzungen im Übrigen bleiben im Wesentlichen unverändert.

 Zu Einzelfragen zur Abgrenzung des Kreises der Berechtigten darf auf das aktualisierte Formular zur Anmeldung zur Notfallbetreuung (Anlage) und die Homepage des Staatsministeriums verwiesen werden.

Anmeldeformular im Falle eines Betreuungsbedarf »

 Bitte beachten Sie, dass die neue Regelung bereits am 23.03.2020 in Kraft getreten ist, also ab dem heutigen Montag gilt.


 

"Schule daheim": BR und Kultusministerium starten Lernangebot

Bei Krankheit oder in besonderen Situationen, wie aktuell beim Coronavirus, bleibt Schüler*innen der Schulbesuch verwehrt. Gemeinsam mit dem Kultusministerium stellt der Bayerische Rundfunk online ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause bereit.

...weiterlesen auf der Homepage des BR »

 


WEITERE WICHTIGE INFORMATION BEZÜGLICH DES "CORONAVIRUS":

MITTEILUNG des Staatliches Schulamt i. Lkr. Garmisch-Partenkirchen

Seit Montag, 16. März 2020 sind alle Schulen im Freistaat geschlossen.

 Es handelt sich hierbei nicht um Ferien

  • Die Schüler werden angehalten „zum Lernen zuhause“. Dafür versorgen die Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler mit Arbeitsmaterialien, die zu Hause eigenständig erledigt werden können

  • Für Schüler und Eltern/Sorgeberechtigte besteht ein schulisches Betretungsverbot

  • Für Schüler der Jgst. 1-6 soll eine Notfallbetreuung an den Schulen eigerichtet werden.
    Diese ist jedoch
    ausschließlich für Schüler vorgesehen, deren beide Elternteile in einem sog. systemkritischen Beruf tätig sind (z.B. Arzt, Krankenschwester, Polizei, Rettungsdienst, etc.) bzw. bei Alleinerziehenden, die in einem systemkritischen Beruf tätig sind und jeweils keine alternative Betreuung organisieren können.

  • Die Termine für die zukünftigen Schulanfänger entfallen zunächst und werden entsprechend nachgeholt

Siehe auch Seite des Bayerischen Staatsministerum für Unterricht und Kultus (LINK) »

Merkblätter:

« Merkblatt Eltern »

« Merkblatt Infektionsschutz »