Partenkirchner geben alles – Traum vom Bezirksfinale platzt

Beim Regionalentscheid Jugend trainiert für Olympia in Rottach-Egern kämpfte unsere Mittelschule mit Herz – und verlor denkbar knapp.

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Beim Regionalentscheid von „Jugend trainiert für Olympia" in Rottach-Egern haben die Handball-Teams der Mittelschule Partenkirchen alles gegeben – und mussten am Ende dennoch mit leeren Händen nach Hause fahren. In der Wettkampfgruppe III/2 (Jahrgänge 2009–2012) trafen die Mädchen- und Jungenteams beider Schulen aufeinander.

Die Mädchen: Drama in der Schlussminute

Trotz vier kurzfristiger Ausfälle starteten die Mädchen stark. Die Lücken wurden souverän kompensiert, und nach einem 0:6-Pausenrückstand schlug das Team zurück: Kapitänin Iva Krstova glich zunächst aus und brachte ihre Mannschaft sogar in Führung. Dreißig Sekunden vor Schluss traf Rottach-Egern jedoch zum 14:13-Endstand. Der Traum vom Bezirksfinale war geplatzt – knapper hätte es kaum sein können.

Die Jungs: Starker Gegner

Bei den Burschen war die Partie nach zehn Minuten entschieden: Rottach-Egern führte 12:2 und siegte letztlich deutlich mit 29:7. Die große Diskrepanz im Niveau hatte einen einfachen Grund – bei den Gastgebern lief unter anderem ein Bayernspieler auf. Beste Partenkirchner waren Tyler Tölle und Florian Selbach.

Sportlehrer zufrieden – Stimmung ungetrübt

Sportlehrer Kurt Christian zeigte sich dennoch zufrieden mit den Auftritten beider Teams. Besonders freute er sich über die Rückkehr von Milot Pantina, der nach eineinhalb Jahren Verletzungspause wieder das Aufbauspiel organisierte.

Trotz beider Niederlagen blieb die Stimmung im 40-köpfigen Aufgebot bestens. Nach einem Halt im Schnellrestaurant sorgten Kiano Behnke und Magnus Pölt als Bus-DJs – wie schon auf der Hinfahrt – mit lautstarker Playlist und kleinen Showeinlagen für eine beschwingte Heimreise. Denn bei all dem Ehrgeiz steht im Schulsport noch immer der Spaß am Sport im Fokus.


Das Team (h.v.l.): Robert Tröger, Milot Patina, Ion Babau-Stirbeli, Florian Selbach, Ramsey Adelolu, Florian Schnitzer, Magnus Pölt; (M.v.l.): Ioana Pop, Luzia Brenner, Melisa Pantina, Iva Krstova, Maresa Dengg, Maria Schickl, Kiano Behnke; (v.v.l.): Tyler Tölle, Veronika Kumeth, Lujain Mohamad Darwish, Andrii Krietsu und Sam Sulzgruber.

Foto: Privat