Kinderrechte, Engagement und Zukunft an der Bürgermeister-Schütte-Schule (Inserate aus dem vergangenen Jahr)

Kinderrechte, Engagement und Zukunft – Einblicke aus der Bürgermeister-Schütte-Schule

Die Bürgermeister-Schütte-Schule lebt Kinderrechte, soziales Engagement, kulturelle Bildung und Berufsorientierung im Schulalltag und zeigt dies in zahlreichen Projekten und Kooperationen. Dieser Beitrag fasst die aktuellen Berichte und Inserate zusammen, die das vielfältige Schulleben sichtbar machen.

Kinderrechte künstlerisch sichtbar gemacht

In einem großen Kunstprojekt setzten sich Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Schütte-Schule gemeinsam mit Jugendlichen der Karwendel- und Mittelschule Mittenwald intensiv mit Kinderrechten auseinander. Unter Anleitung der Künstlerin Manuela Dilly entstanden 22 großformatige Acrylbilder zu Themen wie Recht auf Freizeit, Bildung, Schutz vor Gewalt, Kinderarbeit und die Situation geflüchteter Kinder.[6]

Die Ausstellung „Kinderrechte in Bildern“ im Michael-Ende-Kurpark wurde von Schulleitungen, kommunalen Vertreterinnen und Vertretern sowie der Schul-Bigband feierlich begleitet, eine erneute Präsentation der Werke in Mittenwald ist geplant.[6]

PaM-Projekt: Kinderrechte in Bild und Wort

Im Projekt „Praxis an Mittelschulen (PaM)“ näherte sich die 10. Klasse den 41 Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention. In Zweiergruppen wählten die Jugendlichen einzelne Rechte aus, diskutierten Hintergründe und gestalteten Plakat-Gemälde wie professionelle Illustratorinnen, Grafikdesigner und Mediengestalter.[10]

Es entstanden künstlerisch anspruchsvolle Bilder, etwa zu Gewalt gegen Kinder oder Kindern in Not, die zunächst im Schulhaus ausgestellt werden; eine Präsentation im öffentlichen Raum in Garmisch ist für 2026 vorgesehen.[10]

Soziales Engagement: Weihnachten im Schuhkarton

Die Klasse 1c im Ortsteil Partenkirchen sammelte für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zahlreiche Päckchen. Gemeinsam mit Lehrerin Ursula Buntz packten die Kinder Zahnbürsten, Zahnpasta, Handschuhe, Mützen und Süßigkeiten wie Schokolade für Gleichaltrige in Not.[11]

Schon die jüngsten Schülerinnen und Schüler übernehmen damit Verantwortung und zeigen, wie gelebte Solidarität im Schulalltag aussehen kann.[11]

Prävention und Sicherheit mit der Bundespolizei

Die Bundespolizei Rosenheim besuchte die Grund- und Mittelschule Partenkirchen mit Dienstfahrzeug und Blaulicht. Im Rahmen eines Präventionsprojekts lernten die Kinder der 2. und 4. Klassen sicheres Verhalten auf dem Schulweg und an Bahnübergängen, das richtige Reagieren in Gefahrensituationen sowie die Bedeutung der Notrufnummer 110 kennen.[13]

Große Faszination lösten Uniform, Handschellen und vor allem das Einsatzfahrzeug aus, als Erinnerung durften alle einen kleinen Winkerkellen-Anhänger mit nach Hause nehmen.[13]

Berufsorientierung: Scouts und Zukunftsmesse

Bei einem Orientierungsabend informierten Karriere-Scouts der IHK für München und Oberbayern gemeinsam mit der Schulleitung über berufliche Bildung und verschiedene Berufsbilder. Schülerinnen, Schüler und Eltern erhielten konkrete Tipps zur Berufswahl und zur Bedeutung von Praktika, um eigene Stärken und Interessen zu entdecken.[12]

Zusätzlich präsentierten sich Betriebe und Institutionen bei der Zukunftsmesse im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen, wo sich Jugendliche über Ausbildungswege etwa bei der Bayerischen Zugspitzbahn, der Unfallklinik Murnau oder der Bundeswehr informierten. Workshops, praktische Übungen – vom Garnieren von Häppchen bis zum Fädenziehen an Übungsmaterial – machten Berufe erlebbar und stärkten die Orientierung nach dem Schulabschluss.[1]

Demokratie erleben: Kinderkonferenz im Landkreis

120 Dritt- und Viertklässler aus dem Landkreis nahmen an der ersten Kinderkonferenz im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen teil. Unter Anleitung geschulter Moderatorinnen und Moderatoren arbeiteten sie in Gruppen zu den Themen Schule, Freizeit, Natur und Zusammenleben und lernten, wie Beteiligung und Demokratie funktionieren.[5]

Zum Abschluss überreichten die Kinder fünf Koffer mit Fragen und Wünschen an Landrat Anton Speer und die Zweite Bürgermeisterin Claudia Zolk, die einen weiteren Dialog mit den jungen Menschen zusagten.[5]

Kulturprojekt Horváth-Tage: Tanzen zu Texten

Im Rahmen der Horváth-Tage beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Schütte-Schule an einem Tanzprojekt zum „Buch der Tnze“ von Ödön von Horváth. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Murnau und Peißenberg probten sie über Monate als Tanzkompanie an Choreographien zu experimentellen Textfragmenten.[4][7]

Beim Auftritt im Kultur- und Tagungszentrum Murnau sowie im Rahmen der 10. Horváth-Tage begeisterten sie das Publikum mit synchronen Hip-Hop-Moves, Akrobatik und poetischen Szenen, wodurch Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und Disziplin der Jugendlichen nachhaltig gestärkt wurden.[7][4]

ZONTA setzt Zeichen gegen Gewalt

Der ZONTA Club Garmisch-Partenkirchen weihte im Lahti-Park zwei orangefarbene Bänke als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen ein. Die Bänke wurden in den Werdenfelser Werkstätten gefertigt und in Anwesenheit der Bürgermeisterinnen sowie der ZONTA-Mitglieder feierlich übergeben.[3]

Begleitend lädt ZONTA zu einem kostenlosen Kinoabend mit dem Film „Ein Tag ohne Frauen“ im Hochland-Kino ein und beteiligt sich am Christkindlmarkt der karitativen Vereine, wobei Spenden in Selbstverteidigungskurse für Mädchen und regionale Unterstützungsprojekte fließen.[3]

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